Yildirim: „Schwarz-Blau agiert bei Pflege kurzsichtig“

Bundesregierung schürt mit Indexierung der Familienbeihilfe Verunsicherung und setzt damit Pflegebedürftige unter Druck

Eine „populistische Politik der Überschriften“ ortet SPÖ-Nationalrätin Selma Yildirim seitens der schwarz-blauen Bundesregierung einmal mehr bei der Indexierung der Familienbeihilfe. Das sieht laut Medienberichten auch der Tiroler ÖVP-Landesrat so und übt Kritik an der Regierung.

Menschen, die in Österreich arbeiten, deren Kinder aber im EU-Ausland leben, sollen bekanntlich nur mehr eine an die dortigen Lebensbedingungen angepasste Familienbeihilfe bekommen. Für viele PflegerInnen wird die Arbeit in Österreich damit unattraktiv.

„Die Regelung verstößt gegen EU-Recht und wird nicht halten und die Bundesregierung weiß dass“, so Yildirim. „Die Folgewirkungen für pflegebedürftige Menschen werden dabei in Kauf genommen. Das ist kurzsichtig. Allein in Tirol nehmen 1980 Menschen eine 24-Stunden-Pflege in Anspruch. Oft ist das die einzige Möglichkeit, im eigenen Zuhause bleiben zu können. Schwarz-Blau macht es ihnen und ihren Angehörigen in Zukunft schwerer“, schildert Yildirim.

„Die Situation in der Pflege ist angespannt und die Bundesregierung verschärft sie, nur um populistisches Kleingeld zu machen. Diese Spaltungspolitik ist völlig unangebracht.“

freudich

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