Yildirim: „ÖVP-Wöginger serviert Frauen Mogelpackung. Gesetz im Parlament beschließen“

Chancengleichheit für Eltern beginnt bei Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung

Verwundert zeigt sich SPÖ-Nationalrätin Selma Yildirim über den Vorschlag des ÖVP-Klubobmanns im heutigen Morgenjournal-Interview. „Seit Jahren fordern SPÖ-Frauen und Gewerkschaft, dass die Karenzzeit bei Gehaltsvorrückungen gesetzlich angerechnet wird. Das können wir gerne im Parlament beschließen“, so Yildirim.

Die ÖVP allerdings serviert wieder einmal eine Mogelpackung: „Ihr geht es nicht um ein Gesetz, sie wälzt das Vorhaben auf die KollektivvertragsverhandlerInnen ab, wie in dem Interview mit Wöginger deutlich wird.

„Immer noch sind es meist Frauen, die in Karenz gehen und sich um die Kindererziehung kümmern. Eine Anrechnung bei Gehaltsvorrückungen wäre daher ein Schritt um die Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern zu verkleinern“, sagt die Tiroler SPÖ-Landesfrauenvorsitzende.

„Soll die Gesellschaft gerechter werden, müssen wir bei der Kinderbetreuung den Hebel ansetzen. Genau dort, versucht die schwarz-blaue Regierung immer zu sparen und verfolgt eine „zurück an den Herd-Politik“, kritisiert Yildirim.

„Familienarbeit partnerschaftlich aufteilen und die Möglichkeit schaffen, dass beide Elternteile Beruf und Familie vereinbaren können, das ist der Weg zu echter Chancengleichheit.“

freudich

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