Yildirim: „Frauen verdienen gerechte Löhne“

Ein zentrales Anliegen der SPÖ ist seit vielen Jahren leider immer noch auf dem Tisch: Das Schließen der Lohnschere zwischen Frauen und Männern. „Wir fordern daher echte Lohngerechtigkeit nach dem Vorbild Islands, denn die Fortschritte in diesem Bereich gehen uns zu langsam“, schildert die Tiroler Landesfrauenvorsitzende NRin Selma Yildirim.

„In Island sind Unternehmen verpflichtet, die gerechte Bezahlung von Frauen und Männern zu dokumentieren. Bekommen Frauen weniger Geld, sind Strafen fällig“, erklärt Yildirim.

„In Tirol verdienen Frauen bei ganzjähriger Vollzeitarbeit immer noch um 22,3% weniger als Männer. Abgesehen vom Bezirk Innsbruck Stadt liegen alle Bezirke hinter dem Österreichdurchschnitt. Besonders schlecht schneidet der Bezirk Schwaz ab. Eine Ungerechtigkeit, die wir nicht hinnehmen.“

In Österreich liegt der Unterschied bei 20% und damit deutlich über dem EU-Durchschnitt von 16%. „Machen wir so weiter wie bisher, müssen Frauen noch bis zum Jahr 2050 auf gerechte Entlohnung warten. Das wollen wir nicht, daher gilt es entschlossen zu handeln“, sagt Yildirim.



Die Vorschläge der SPÖ um die Lohnschere zu schließen:

  • Strafen bei Unterentlohnung von Frauen
  • Einkommenstransparenz
  • Effektivere Einkommensberichte
  • Unterbezahlung in einzelnen Branchen bekämpfen
  • Rechtsanspruch auf einen Wechsel von Teilzeit auf Vollzeit
  • Rechtsanspruch auf einen ganztägigen kostenlosen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr
  • 50% der AMS-Mittel für Frauen
  • Bessere Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit

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