Yildirim: „Endlich mehr Personal für die Gleichbehandlungsanwaltschaft“

„Endlich bekommt die Gleichbehandlungsanwaltschaft mehr MitarbeiterInnen. Das war längst überfällig. Gestern hat der Nationalrat den entsprechenden Beschluss gefasst“, freut sich Nationalrätin Selma Yildirim, Landesfrauenvorsitzende der SPÖ-Tirol, dass ihr Antrag eine Mehrheit gefunden hat.

‘Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.‘ „Dieser Satz aus der Erklärung der Menschenrechte sollte uns PolitikerInnen daran erinnern, was stets im Fokus unserer Arbeit stehen sollte. In der Realität ist freilich nicht immer alles eitel Wonne. Es werden Frauen nicht immer gleich bezahlt wie Männer, es bekommen homosexuelle Paare mitunter schwerer eine Wohnung, es ist das Geburtsjahr oder ein ausländisch klingender Name schon von vorneweg ein Ausscheidungsgrund in einem Bewerbungsverfahren“, schildert Yildirim.

Damit all diese Ungerechtigkeiten nicht einfach hingenommen werden müssen, damit die gleichen Rechte und Würde auch Realität werden und gegen Verstöße vorgegangen wird, gibt es die Gleichbehandlungsanwaltschaft. Sie bietet Beratung und Unterstützung in allen Diskriminierungsfragen.

„Bewegungen wie #metoo haben die Arbeit der Gleichbehandlungsanwaltschaft stärker in die Öffentlichkeit gerückt und gezeigt, wie wichtig entsprechende Bewusstseinsbildung, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit ist. Dafür braucht es entsprechende Ressourcen. Im aktuellen Gleichbehandlungsbericht wird deutlich, wie dringend notwendig eine personelle Aufstockung ist, um diese Anforderungen auch entsprechend erfüllen zu können“, so Yildirim.

„Wir wollen der Gleichbehandlungsanwaltschaft die bestmöglichen Arbeitsbedingungen bieten. Derzeit ist dies aufgrund der Personalknappheit leider nicht der Fall. Im Sinne der von Diskriminierung Betroffenen, aber auch im Sinne einer Weiterentwicklung der Gleichbehandlung in Österreich und einer gerechten Gesellschaft, in der alle Menschen die gleichen Chancen haben, ist dies ein wichtiger Schritt“, erklärt Yildirim. 

Den Antrag finden Sie hier: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/A/A_00471/index.shtml

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