Wohnen: Steter Tropfen höhlt den Stein

„Eine Freizeitwohnsitzabgabe, auf zehn Jahre befristete Baulandneuwidmungen, ein Mindestmaß an Vorbehaltsflächen. Zahlreiche SPÖ-Forderungen werden nun vom Land Schritt für Schritt umgesetzt“, begrüßen Georg Dornauer, gf. Vorsitzender der neuen SPÖ Tirol, und die sozialdemokratische Klubobfrau Elisabeth Blanik, die jüngsten Schritte: „Es tut sich etwas, und wir sind dem Ziel ‚Leistbares Wohnen in Tirol‘ etwas näher gekommen. Angekommen sind wir aber noch nicht.“ Man werde nun die Effekte der einzelnen Maßnahmen des Landes beobachten müssen.

Dass im Grundverkehr künftig strengere Regeln gelten sollen, sei längst überfällig: „Bezahlbarer Grund und Boden sind der Schlüssel für leistbares Wohnen. In den letzten Monaten sind in diesem Bereich gleich mehrere dubiose ÖVP-Trickserein und Behördenversagen aufgefallen“, erklärt Dornauer, der ankündigt: „Wir werden der ÖVP in dieser Frage weiter genau auf die Finger schauen.“

Blanik sieht in der höheren Wohnbauförderung für kleine Wohnanlagen in peripheren Gemeinden eine Voraussetzung zur Stärkung des ländlichen Raumes. Das Land müsse hier nicht nur wie beschlossen prüfen, sondern auch umsetzen. „Um der Landflucht effektiv entgegenzutreten braucht es aber natürlich auch mehr und qualifizierte Arbeitsplätze in den Regionen – möglich etwa durch die Dezentralisierung geeigneter Verwaltungseinheiten – und ein attraktives Freizeitangebot“, so Blanik.

Zum heute ebenfalls beschlossenen Impulspaket Soziales fordert die SPÖ detaillierte Informationen der Landesregierung ein. Höhere Ausgaben im Sozialbereich seinen angesichts der Abbaupolitik der schwarz-blauen Bundesregierung allerdings in jedem Fall notwendig.

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Lukas Matt

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