Wohlgemuth: Verkehrssicherheit muss ganz oben auf der Agenda stehen

Neue SPÖ Tirol fordert Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
 
„Im Straßenverkehr geht es viel zu oft um Leben und Tod“, zeigt sich Philip Wohlgemuth, Landtagsabgeordneter und Verkehrssprecher der neuen SPÖ Tirol besorgt. „Der Verkehr ist viel schnelllebiger geworden. Es prallen die Interessen von verschiedenen Verkehrsteilnehmer aufeinander – Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV und Individualverkehr – was vielfach zu gefährlichen Situationen und Unfällen führt. Dazu kommt, dass sich die Situation laufend verändert - zum Beispiel durch immer größere Autos, durch die Zunahme des Radverkehrs, oder jüngst durch das Hinzukommen von e-Scootern. Umso wichtiger sind klare Regeln, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer trotzdem gewährleisten zu können“, betont Wohlgemuth.
 
„Für unsere Kleinsten sind die Gefahren im Verkehr am größten. Allein deshalb gehört das Thema ganz oben auf die Agenda“, so Wohlgemuth. „Wir haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Anträge eingebracht, um die Situation zu verbessern. Ein temporäres Fahrverbot im Bereich von Schulen vor Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsende wäre eine wirksame Sofortmaßnahme für mehr Sicherheit auf dem Schulweg.“ In Südtirol habe man mit solchen „Schulstraßen“ bereits gute Erfahrungen gemacht, erinnert Wohlgemuth. „Auch der verpflichtende Abbiegeassistent für LKW ist längst überfällig. In Tirol wurden diese Sofortmaßnahmen von schwarz-grün auf die lange Bank geschoben. Das ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar.“ Wohlgemuth verweist in beiden Fällen auf entsprechende Maßnahmen und Projekte in Wien und Salzburg. „Diesen Mut vermisse ich in Tirol.“ 
 
Aufgrund der Komplexität der Thematik spricht sich der rote Landtagsabgeordnete für eine umfassende Evaluierung mit einem resultierenden Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr aller aus. „Die Aneinanderreihung von Einzelmaßnahmen wird hier zu wenig sein. Wir brauchen dringend ein Gesamtkonzept, das nicht nur altbekannte Probleme und Gefahren löst, sondern auch zukünftige Herausforderungen von vornherein mitdenkt.“ Und Wohlgemuth konkretisiert: „Jedenfalls notwendig sind gezielte Fahrverbote im Schulbereich, der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, die Forcierung von Fahrradkonzepten, das Vorantreiben der Sicherheitstechnik, bessere Aufklärung und strengere Kontrollen beim Transport von Kindern mit dem Fahrrad und im Auto, ein Konzept für die rücksichtsvolle Nutzung von e-Scootern und ein klar definierter Rahmen, wie die Einführung von neuen Verkehrsmitteln künftig zu erfolgen hat.“

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