Wohlgemuth: Müssen beim Verkehr parteiübergreifend agieren

Gesundheit geht immer vor wirtschaftlichen Interessen

„Die Gesundheits-, Umwelt-, und Lärmbelastung unserer Bürgerinnen und Bürger zu reduzieren, muss oberste Priorität haben“, richtet Philip Wohlgemuth Verkehrssprecher der neuen SPÖ Tirol einen eindringlichen Appell an alle politischen Parteien. „Sich in der Transitfrage auf die Seite der Wirtschaftslobby zu stellen, ist der falsche Weg“, so Wohlgemuth.

Das schwäche die Verkehrspolitik in Tirol nachhaltig: „Gerade in der Frage der Verkehrsbelastung muss Tirol und Österreich parteiübergreifend mit einer Stimme agieren, um sich in Rom, Berlin und Brüssel behaupten zu können. Die temporären Fahrverbote haben unsere Unterstützung, menschliche und gesundheitliche Notwendigkeiten müssen vor wirtschaftlichen Interessen stehen.“

Davon sei man aktuell allerdings leider weit entfernt, wie man aktuell angesichts der Debatte um das Dieselprivileg sehe. „Die türkis-grüne Koalition schwankt in der Frage zwischen ‚sonnenklar, dass das Dieselprivileg fallen wird‘ und ‚Dieselprivileg bleibt‘“, kritisiert Wohlgemuth die gegensätzlichen Haltungen von NR Weratscgnig und BM Köstinger. „Die neue SPÖ Tirol fordert jedenfalls eine klare Linie der Regierungsparteien. Die Verunsicherung muss ein Ende haben“, und Wohlgemuth weiter: „Eine Aufhebung des Dieselprivilegs darf nur in unmittelbarem Zusammenhang mit einer echten Reform der Pendlerpauschale diskutiert werden. Viele Pendlerinnen und Pendler sind tagtäglich auf das Auto angewiesen, deswegen ist es auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.“

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