Wohlgemuth: Maßnahmen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz gefordert

„In Zeiten von Corona achtet jeder ganz besonders auf die eigene Gesundheit und vielleicht auch mehr auf die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz. Das ist grundsätzlich gut - noch besser wäre es allerdings, wenn wir das immer machen würden“, so Philip Wohlgemuth, Arbeitssprecher und Landtagsabgeordneter der neuen SPÖ Tirol.

Dabei gehe es keineswegs immer um akute Viruserkrankungen und Grippewellen, wie Wohlgemuth betont. „In Österreich sterben pro Jahr über 1.800 Menschen an arbeitsbedingten Krebserkrankungen. Psychische Erkrankungen aufgrund von Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastung steigen rasant an. Trotzdem werden diese Erkrankungen in vielen Fällen nicht als Berufskrankheiten anerkannt - das muss sich ändern.“

In diesem Sinne spricht sich Wohlgemuth für die Erweiterung der Anerkennungsliste von Berufskrankheiten und eine transparente wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet aus. „Beschäftigte dürfen ihre Gesundheit nicht für ihren Job opfern müssen - das müssen wir als Politik sicherstellen und auch aus Tirol den notwendigen Druck auf die Bundesregierung aufbauen.“ Ein entsprechender Antrag wurde seitens der SPÖ im Tiroler Landtag eingebracht.

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