Unterrainer: Bergbauern tragen nachhaltigen Alpintourismus mit!

Der Freizeit- und Tourismusbereich in Österreich wird von kleinen und mittleren Betriebsstrukturen getragen, vor allem auch im alpinen Tourismus. Die Wintersaison steht vor der Tür und es kann wieder präsentiert werden, was das ganze Jahr über von Bergbauern und Bergbäuerinnen unter erschwerten Bedingungen erarbeitet wird: Ein gepflegtes Landschaftsbild, Paradiese für Wintersport und Freizeitgestaltung in den Bergen. „Ohne den Einsatz und die Überzeugung dieser Menschen würde unser Alpintourismus nicht so gut funktionieren. Umso wichtiger ist, dass diese Arbeit entsprechend finanziell unterstützt wird“, unterstreicht SPÖ-Tourismussprecher Max Unterrainer die Forderung nach einer Reform der EU-Fördermittel der GAP in Bezug auf die Debatte im gestrigen Landwirtschaftsausschuss.

„Die Freizeit- und Tourismuswirtschaft ist angewiesen auf die Arbeit der kleinen und mittleren bäuerlichen Familienbetriebe, sei es durch das Angebot ‚Urlaub auf dem Bauernhof‘ oder sei es durch die Landschaftspflege und –bewirtschaftung der Almen und Weiden“, betont Unterrainer und fordert eine Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit im alpinen Tourismus. „Im Bereich der Land- und Forstwirtschaft steht der alpine Tourismus direkt mit der EU-Agrarförderung in Zusammenhang. Hier darf von einer Landwirtschafts- und Tourismusministerin doch erwartet werden, dass ihr Einsatz verstärkt den Bergbauern gilt, die unter erschwerten Bedingungen und unwegsamen Gelände ihre Arbeit leisten und derzeit im Verhältnis nicht mehr bekommen, als jene, wo in den Tallagen Maschinen die Arbeit verrichten“, fordert Unterrainer den Fokus bei Diskussionen rund um GAP-Fördermittel auf die Leistung von Bergbauern für einen nachhaltigen alpinen Tourismus zu richten.

 

freudich

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