Seilbahngrundsätze: Schwarz-Grün bleibt der Fortschreibepolitik treu.

„Es ist bezeichnend, dass eine einfache Verordnung die schwarz-grüne Landesregierung an den Rande des Kollapses bringt“, hält Dr. Georg Dornauer, gf. Vorsitzender der neuen SPÖ Tirol, zur heute durch Platter, Felipe und Co. beschlossenen Fortschreibung der Tiroler Seilbahngrundsätze fest. Diese „Notlösung“ nach monatelanger Diskussion sei „mutlos und uninspiriert. Schwarz-Grün bleibt sich und der Fortschreibepolitik im Land treu. So verbessern sich die konkreten Lebensumstände der Tirolerinnen und Tiroler nicht.“

Beim Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramm handle es sich um ein grobes Raumordnungskonzept für das Land. Wie das jüngste Beispiel der Liftverbindung zwischen Kappl und St. Anton zeige, seien auch mit diesen Vorgaben naturschutzrechtliche Verfahren Pflicht und ausschlaggebend für die letztliche Realisierung von Projekten. „Aber Schwarz-Grün war die Sache dennoch zu komplex, man konnte sich augenscheinlich auf keinen Ausgleich zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten verständigen. Das spricht Bände.“

Platter, Felipe und Co. würden nun Altbekanntes feilbieten, dabei hätte bei einer anderen Vorgehensweise durchaus Zukunftsweisendes für die Entwicklung Tirols entstehen können. Dornauer fordert die Landesregierung auf, künftig auch die Opposition in die Erstellung derartiger Grundlagenpapiere einzubinden: „Stellt sich die Politik hier breiter auf, erspart das den Tirolerinnen und Tiroler den Ärger über wochenlange Zwistigkeiten innerhalb der Regierung und mit ihren SystempartnerInnen.“

freudich

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