Löhne: SPÖ will Tirol auf Überholspur bringen.

2.439 Euro brutto. Im Mittelwert. Soviel verdienten die Tirolerinnen und Tiroler 2017 im Durchschnitt. Österreichweit ist das der vorletzte Platz im Bundesländerranking. Für die neue SPÖ Tirol sind die Zahlen des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger alljährlich ein Handlungsauftrag, sie will Tirol in Sachen Löhne auf die Überholspur bringen.
„Höhere kollektivvertragliche Mindestlöhne schwächen nicht die Wirtschaft. Vielmehr schaffen sie eine notwendige und existenzsichernde Grundlage, welche es erst ermöglicht, die Wirtschaft durch eine höhere Inlandskaufkraft und eine bessere Wettbewerbsposition bei der Personalsuche zu stärken“, erklärt dazu Vorsitzende Elisabeth Blanik. 1.700,- Euro brutto KV-Mindestlohn seien das Ziel. Dieser Wert wird tirolweit noch zu oft nicht erreicht.
Um Hightech-Jobs nach Tirol zu bekommen setzt Blanik u.a. auf die Chancen der Digitalisierung: „Die Breitbandoffensive des Landes muss evaluiert und intensiviert werden. Geht es nach der neuen SPÖ Tirol, dann werden bis 2020 Datenraten von mindestens 100 Mbit/s flächendeckend im ganzen Land erzielt.“ Das soll für junge Start-Ups, wachstumsorientierte Klein- und Mittelbetrieben aber auch für die große Industrie von Osttirol bis ins Außerfern optimale Bedingungen zur Betriebsansiedlung schaffen.
Weitere Eckpfeiler einer neuen Arbeitswelt sind für die Tiroler Sozialdemokratie die flächendeckende Anwendung des Bestbieterprinzips, ein Ausbau der Investitionsförderung für Kleinstunternehmen oder eine Gründungsoffensive mit Beteiligungsfonds des Landes.

freudich

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