Lentsch: Universitätsstandort Landeck wird ausgehungert

„Das schwarz-grüne Budget ist in vielen Punkten zu kritisieren. Besonders schockierend für mich als Abgeordneter im Bezirk Landeck ist allerdings der Stellenwert, den Schwarz und Grün dem Universitätsstandort Landeck einräumen“, so Benedikt Lentsch in der gestrigen Sitzung des Tiroler Landtages.

 

„Letztes Jahr haben wir beschlossen, dass in Landeck erstmals auch ein Masterstudiengang für nachhaltige Regional- und Destinationsentwicklung etabliert wird, den das Land fördert. Das wäre natürlich ein wichtiger und richtiger Schritt für die erfolgreiche Regionalentwicklung und Stärkung des ländlichen Raumes gewesen“, so Lentsch. „Jetzt müssen wir feststellen, dass dieser Lehrgang nicht wie versprochen zum größten Teil in Landeck stattfindet, sondern 80 Prozent an der Universität Innsbruck und der UMIT in Hall abgehalten werden.“

 

Wenn man wirklich eine dezentrale Bildungseinrichtung etablieren wolle, dann müssen man das auch ernst nehmen und wirklich investieren. Lentsch weiter: „Wenn die Studiengänge nicht auch tatsächlich dezentral angeboten werden, bleibt der Standort in Landeck leider nicht viel mehr als eine hübsche Außenfassade zur Imagekorrektur.“

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