Lentsch: „Frühzeitige Aufklärung im Umgang mit digitalen Medien notwendig“

„Junge InternetnutzerInnen sind zunehmend verunsichert und leicht manipulierbar. Ihre Entscheidungen im Internet treffen sie häufig fremdgesteuert, da ihnen eine durch Algorithmen zugeschnittene Filterblase nur mehr gewisse Inhalte anbietet“, weiß LA Benedikt Lentsch, Bildungssprecher der neuen SPÖ Tirol. Das eigene Verhalten im Internet erzeuge eine sogenannte Echokammer: Man sieht teilweise nur noch, was man – den Algorithmen nach – sehen will.

„Junge Menschen brauchen daher Unterstützung bei der Mediennutzung, um die Fähigkeit der kritischen Beobachtung zu erlernen. Sie können nur kompetente MediennutzerInnen und urteilsfähige Wählerinnen und Wähler werden, wenn wir sie dementsprechend sensibilisieren“, ist für Lentsch klar.

„Medienkunde braucht einen Platz als Schulfach bzw. verstärkt als Querschnittmaterie in den Lehrplänen und folglich auch in der Aus- und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Es wäre auch sinnvoll mehr entsprechende ExpertInnen in die Schulen zu holen. Im Sinne der demokratischen Willensbildung braucht es in den Schulen mehr Aufklärung über digitalen Medien“, so Lentsch abschließend.

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