Kufstein: SPÖ verurteilt rechte Schmierereien

In den letzten Tagen ist es in der Bezirkshauptstadt Kufstein mehrfach zu Sachbeschädigung gekommen. Nicht einmal die Festung blieb verschont und wurde mit rechtsextremen Graffitis besprüht.

Für die SPÖ im Bezirk Kufstein ist dies durchaus ein Grund zur Besorgnis. „Diese Schmierereien sind kein Kavaliersdelikt – es wird damit großer Schaden angerichtet. Besonders bedenklich sind Motive wie Hakenkreuze und rassistische Hassparolen.“, so der Bezirksvorsitzende der SPÖ, Nationalrat Christian Kovacevic.

Bereits am Wochenende wurden in Kufstein einige Gebäude mit antisemitischen und rassistischen Parolen besprüht. „Dass so etwas in der heutigen Zeit noch vorkommt, gerade im heurigen Gedenkjahr – 80 Jahre nach den November-Pogromen – ist äußerst beunruhigend. Es scheint, dass einige Menschen nichts aus der Geschichte gelernt haben und viel zu leichtfertig mit den Grausamkeiten des Nazi-Regimes umgehen“ , zeigt sich der Kufsteiner Parlamentarier besorgt.

Für ihn und die SPÖ ist die zunehmend feindliche Stimmungslage allerdings nicht ganz überraschend: „Die Regierung sorgt nicht gerade für ein harmonisches Klima in unserem Land, im Gegenteil – durch ihren permanenten Anti-Ausländer-Kurs werden Hass und Hetze immer mehr salonfähig gemacht!“

„Diskriminierende und rassistische Verhaltensweisen sind im öffentlichen Raum leider keine Seltenheit mehr. Umso wichtiger ist es, dass man hier Stellung bezieht und sich klar entgegensetzt.“ , so Kovacevic abschließend.

freudich

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