Familien bei Kosten für Nachhilfe entlasten

Faire Unterstützung vor allem für benachteiligte SchülerInnen

Laut den aktuellen Zahlen einer AK-Studie haben Tiroler Eltern seit vergangenem Sommer bereits 5,9 Mio. Euro für Nachhilfe bezahlt. Die Anzahl der SchülerInnen die Förderunterricht beziehen, steigt jedes Jahr. Viele SchülerInnen müssen auch in den Ferien lernen, da sie etwa zum Schulbeginn eine Nachprüfung haben. Besonders in den Volksschulen ist eine fachliche Unterstützung von besonderer Bedeutung für einen rascheren Lernerfolg. Oftmals scheitern Eltern aber an den hohen Kosten für Nachhilfe.

Für SP-Nationalrat Christian Kovacevic ist die Situation untragbar: „Ob ein Kind in nächste Schulstufe aufsteigen kann, darf nicht eine Frage des Einkommens der Eltern sein. Wir brauchen daher ein sozial faires Bildungssystem, welches jedem Kind in Österreich die gleichen Chancen bietet!“ Konkret fordert der SPÖ-Politiker die Umsetzung des Chancenindex für Schulen, 5.000 zusätzliche LehrerInnen an Schulen mit besonderen Herausforderungen und kostenlose Nachhilfeangebote in ganz Österreich.

Noch im Juli brachte die SPÖ im Nationalrat einen Antrag zum schnelleren Ausbau der Ganztagsschule mit Lernhilfe und Ferienbetreuung ein, dieser blieb aber leider in der Minderheit. Ein weiterer Anlauf soll im Herbst nach den Wahlen folgen.

„Wir müssen umgehend auf den wachsenden Bedarf an Lernunterstützung reagieren und den zunehmenden Druck auf LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen reduzieren. Dies wird nur mit dem zügigen Ausbau von ganztägigen Schulformen möglich sein.“ , hält Kovacevic abschließend fest.

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