E-Mobilität: SPÖ will „Otto Normalverbraucher“ unterstützen.

Die E-Mobilität kommt nicht in Gänge. Einem Auto mit Hybrid- oder E-Motor stehen in Tirol aktuell 99 herkömmlich betriebene Fahrzeuge gegenüber, nur ein Prozent der PKW in Tirol sind Hybrid- oder E-Mobile. Neben noch mangelnder Infrastruktur ist auch der Preis ökologisch freundlicher Fahrzeuge ein Problem. Ihren persönlichen Beitrag zu Klima- und Umweltschutz können sich viele AutofahrerInnen aktuell schlicht nicht leisten.

„Bis wir technisch und infrastrukturell so weit sind, müssen wir Verkehr und Umwelt so gut wie möglich verbinden“, setzt SP-Verkehrssprecher Philip Wohlgemuth an: „E-Mobilität ist nicht der letzte Schluss. Es geht um die Ökobilanz der Fahrzeuge. Die Regierungen in Bund und Land müssen hier genau abwiegen, etwa zwischen einem Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb oder dem Batteriebetrieb. Welche Antriebsart auch immer den besten Beitrag zu Klima und Umwelt leistet, muss intensiv gefördert werden. Damit sie sich am Markt behaupten kann und für ‚Otto Normalverbraucher“ leistbar wird.“

Höhere Tempolimits für E-Autos als Anreiz lehnt man in der SPÖ ab: „Die Sicherheit der VerkehrsteilnehmerInnen geht in diesem Fall vor.“ Ein Anreizsystem sei aber im öffentlichen Verkehr gefragt, um den Umstieg vom privaten Fahrzeug attraktiver zu machen. Strafen wie höhere Steuern auf Diesel und Co. seien nicht der richtige Weg: „Zuerst müssen Alternativen zur Anfahrt mit dem privaten Auto geschaffen werden, erst dann kann man über Preissteigerungen diskutieren.“

freudich

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