Dornauer zum Brenner: Mit dem nötigen Mut ist 28-Tonnagen-Beschränkung möglich

"Die schwarz-blaue Bundesregierung hat in ihrer  Amtszeit regelmäßig über Entlastung und Verlagerung gesprochen, getan hat sie in Sachen Verkehr freilich nichts. Das hilft niemandem, genauso wenig wie ein Weißbuch der EU oder ein sektorales Fahrverbot, das löchrig wie ein Schweizer Käse ist. Die Tirolerinnen und Tiroler erwarten sich in Sachen Transit endlich Maßnahmen", erklärt der Tiroler SPÖ-Chef und Klubobmann Dr. Georg Dornauer: Er will sofort spürbare Maßnahmen ergreifen und stellt sich den Sattelschleppern in den Weg: "Ich fordere eine 28 -Tonnen-Beschränkung über den Brenner!“
                                         
Die Brennerautobahn bestehe aus 13 Teilbrücken, die großteils sanierungsbedürftig seien. Das wisse auch die ASFINAG. "Die Situation am Brenner ist prekär und wird sich in den Sommermonaten erneut zuspitzen, wenn nichts passiert. Das Warten auf den Tunnel hilft nicht, genauso wenig, wie eine Blockabfertigung. Es braucht Mut und konkrete Maßnahmen", so Dornauer. Die schwarz-grüne Landesregierung mit LH Platter und LHStvin. Felipe müsse sich sofort mit dem neuen Verkehrsminister Andreas Reichhardt in Gespräche begeben. Auch wenn er „nur“ Übergangs-Minister sei: „Die nächsten Monate in Sachen Verkehr nichts zu tun, wäre angesichts von 2,5 Millionen LKW-Fahrten über den Brenner grob fahrlässig und für die neue SPÖ Tirol inakzeptabel.“
 
Trotz Obwexer-Kritik: Dornauer hält an 28 Tonnagen-Beschränkung fest
 
"Mit einem Verbot für LKW über 28 Tonnen verbessern wir die Situation für die Menschen entlang der Transitstrecke von einem Tag auf den anderen, " betont Dornauer. Auch würden die Teilbrücken entlastet, die jedes Jahr mit viel Geld gewartet und saniert werden müssen - gerade wegen der Schwerlasttransporte. Nur für den heimischen Ziel- und Quellverkehr müsse es eine Ausnahme geben. "Der Landesregierung fehlen hier schlichtweg Mut und Vorstellungskraft. Ausbaden müssen es die Tirolerinnen und Tiroler - das kann es nicht sein." 
 
"Wir werden im Landtag eine entsprechende Initiative einbringen und eine Prüfung durch unabhängige Experten einsetzen. Politisch motivierte Bedenken reichen jedenfalls nicht aus, um den Vorschlag ad acta zu legen", so Georg Dornauer.

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Lukas Matt

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