Dornauer: Wir wollen einen kulturellen Wandel in Tirol

„Das Zeitalter des endlosen Wachstums und des unbändigen Kapitalismus ist vorbei und es ist Aufgabe der Sozialdemokratie, den Weg für einen tiefgreifenden kulturellen Wandel vorzuzeigen und vorzugehen“, unterstrich Dr. Georg Dornauer, Landesparteivorsitzender und Klubobmann der neuen SPÖ Tirol, die im gestrigen Landesparteirat beschlossene Mission für das kommende Jahr.

„Der Kapitalismus ist an seinem Ende. Das sehen wir etwa beim Wohnen: Ein normaler Mensch, mit einer normalen Ausbildung und einem normalen Job kann sich in Tirol wegen der hohen Wohnkosten kein normales Leben mehr leisten. Das sehen wir auch beim permanenten Verkehrsinfarkt in Tirol. Und das erleben wir, wenn wir mit den Auswirkungen des Klimawandels in Form von Naturkatastrophen konfrontiert sind oder einen Blick auf unser Bildungssystem werfen, in dem es nur noch um Effizienz und nicht mehr um Wissen und kritisches Denken geht“, so Dornauers Analyse.

Darauf aufbauend setzte sich die neue SPÖ Tirol auf dem Landesparteirat in Kirchberg hohe Ziele, denen jetzt Taten folgen: Die neue SPÖ Tirol soll 2020 DIE Partei des Mitredens und Mitgestaltens werden. Dafür werden von der Landesorganisation in den nächsten Wochen und Monaten insgesamt neun Themeninitiativen und offene Partizipationsplattformen eingezogen. In den Bereichen Wohnen, Mobilität, Konsum, Energie, Arbeit und Wirtschaft, Migration und Integration, Frauen, Gesundheit und Pflege, Bildung.

„Wir wollen nicht weniger, als eine grundsätzliche gesellschaftliche Veränderung, einen kulturellen Wandel, weg von dem endlosen Wachstumsdenken, weg vom permanenten Konsumzwang und vor allem weg vom Kapitalismus als unsolidarisches und zukunftsloses Ordnungssystem“, beschreibt Dornauer die Mission der Landespartei in den kommen Jahren.

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