Dornauer kritisiert Fehler im Krisenmanagement und katastrophale Informationspolitik des Landes

„Die schwarz-grüne Landesregierung fällt von einem Extrem ins andere. Nachdem Ischgl durch die bewiesenen und international dokumentierten Fehler im Krisenmanagement zur europäischen Drehscheibe für die Verbreitung von Covid19 geworden ist, wird die Verunsicherung in der Tiroler Bevölkerung jetzt durch die überfallartige General-Quarantäne weiter verschärft,“ kritisiert Georg Dornauer, Landesparteivorsitzender und Klubobmann der neuen SPÖ Tirol, das Vorgehen der Landesregierung scharf. „Viele Tirolerinnen und Tiroler wissen am heutigen Donnerstag nicht, was sie noch machen dürfen, können und sollen.“

„Zum fehlerhaften Krisenmanagement kommt jetzt auch noch eine katastrophale Informationspolitik“, so Dornauer. „Spätestens am 5. März wusste die Tiroler Landesregierung von der Gefahr in Ischgl. Statt sofort und konsequent zu handeln, hat man abgewartet. Zweifellos ein folgenschwerer Fehler, den wir - nachdem wir die aktuelle Krise überstanden haben - lückenlos aufarbeiten werden“, so Dornauer.

Landeshauptmann Günther Platter habe bei der gestrigen Video-Konferenz mit den Tiroler Klubobleuten kein Wort zu den geplanten Verschärfungen verloren, führt Dornauer aus. „Mir gegenüber hat Platter nur bestätigt, dass er an Landesrat Tilg festhalten will. Das nehme ich so zur Kenntnis. Wir haben eine andere Lösung aufgezeigt und Expertinnen und Experten an der Spitze der Krisenstabes gefordert. Der Landeshauptmann trägt die Gesamtverantwortung für den Krisenstab und wird seine Entscheidung vor den Tirolerinnen und Tirolern verantworten müssen."

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