Dornauer: Gemeindefusionen dürfen kein Tabu sein

"Wir müssen die Debatte über die Zusammenlegung von Gemeinden in Tirol wieder ernsthaft führen", bekräftigt Dr. Georg Dornauer, Landesparteivorsitzender der neuen SPÖ Tirol und Sellrainer Bürgermeister seine Überlegungen hinsichtlich möglicher Gemeindefusionen. "Die Regionen und die Gemeinden bilden die politische Grundlage unseres Zusammenlebens. Gleichzeitig werden die 279 Gemeinden in Tirol sukzessive ausgehungert und der Job des Bürgermeisters - insbesondere in kleineren Gemeinden - immer unattraktiver gemacht. Das kann es nicht sein."
Dornauer weiter: "Ich will die Regionen stärken und den regionalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern die Gestaltungskompetenz zurückgeben. Das kann nur gelingen, wenn wir die Zusammenarbeit von Gemeinden mit gemeinsamen Interessen und gemeinsamen Problemlagen intensivieren und letztlich in einer Verwaltungseinheit zusammenfassen." Dadurch würden nicht nur die vorhandenen Ressourcen effizienter eingesetzt, sondern auch das politische Gewicht der Regionen gestärkt.
Beispielgebend dafür sei die Steiermark. "Auch aus den persönlichen Gesprächen mit Franz Voves und dem regelmäßigen Austausch mit den dortigen KommunalpolitikerInnen weiß ich, dass die Menschen in der Region solchen Ideen gegenüber durchaus aufgeschlossen sind", so Dornauer. "Wer die kommunalen Aufgaben in den Bereichen Verkehr, Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung, Nahversorgung, Kinderbetreuung und vielen mehr bestmöglich lösen und die regionalen Interessen auf landes- und bundespolitischer Ebene durchsetzen will, braucht ein starkes Mandat aus der Region. Den Stillstand, auf den wir aktuell in vielen Gemeinden zusteuern, können wir uns definitiv nicht leisten." Insofern stehe für Dornauer fest: "Wer starke und zukunftsfähige Gemeinden will, muss über Zusammenlegungen professionell nachdenken."

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