Dornauer: Bär und Wolf sind Sinnbild für Perspektivlosigkeit von schwarz-grün

"Landesregierung muss jetzt handeln."
"Seit heute wissen wir: Bär und Wolf sind in Tirol unterwegs. Und wir wissen, dass weder der schwarze Landeshauptmann noch seine grüne Stellvertreterin einen Plan haben, wie wir damit umgehen sollen", kritisiert Dornauer das aktuelle Schweigen der Verantwortlichen in der Landesregierung. "Unsere Wälder und Berge sind längst zu wichtigen Rückzugs-, Erholungs- und Freizeiträumen geworden, die wir Tirolerinnen und Tiroler sowie die Menschen, die Tirol besuchen, schätzen und lieben. Große Beutegreifer passen nicht in dieses Bild. Darüber müssen wir offen sprechen", fordert Dornauer.
"Dass sich Wolf und Bär nach Tirol wagen, ist weder ein Geheimnis noch neu. Hier hätte man lange schon reagieren und konkrete Maßnahmen für Tirol definieren müssen. Es braucht ein langfristiges und umfassendes Konzept, damit sich Almbewirtschafterinnen, Förster, Naturliebhaberinnen, Jäger und Touristinnen auf diese Situation vorbereiten können", nimmt Dornauer Platter und Felipe in die Pflicht. "Das Prinzip von schwarz-grün ist auch hier: abwarten und hoffen statt machen", wird Dornauer deutlich und legt nach: "Das Wanderwegenetz für den Bären zu sperren, wird in diesem Fall zu wenig sein."
Die Situation jetzt sei jedenfalls mehr als unbefriedigend. "Aktuell kennt sich niemand aus. Viele sind verunsichert und trauen sich nicht mehr in die Natur. Dieses akute Problem müssen wir jetzt lösen. Dabei kommt für mich sowohl eine Narkotisierung der Tiere mit anschließender Auswilderung in einem besser geeigneten Gebiet in Frage, als auch - im Notfall - der Abschuss, insofern Wolf oder Bär in besiedeltes Gebiet vordringen und eine Gefahr für Menschen darstellen."

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