Dornauer: „Aktion scharf“ gegen Freizeitwohnsitze ist Augenauswischerei

„Dass die Landesregierung ihre eigenen Vorgaben auch ernst nehmen will, ist zwar zu begrüßen, sollte aber auch selbstverständlich sein. Unsere Probleme beim leistbaren Wohnen verschwinden durch die angekündigte Alibi-Aktion gegen ausufernde Freizeitwohnsitze jedenfalls nicht,“ betont Georg Dornauer, Landesparteivorsitzender und Klubobmann der neuen SPÖ Tirol.

„Wie sein Amtskollege Tilg in Sachen Pflege präsentiert auch Landesrat Tratter im Wohnungsbereich seit Monaten eine Augenauswischerei nach der Anderen. Echte Lösungen, wie die längst überfällige Baulandmobilisierung, bleiben nach wie vor aus,“ so Dornauer. „Der Schutz der eigenen Klientel steht für die ÖVP ganz klar im Vordergrund. Anders kann ich mir die endlose Aneinanderreihung von Schein- und Beruhigungsmaßnahmen bei einem so dramatischen Problem wie den Wohnkosten in Tirol nicht erklären.“ 

Hinsichtlich der geplanten Freizeitwohnsitzabgabe verweist Dornauer auf den hohen bürokratischen Aufwand, der damit verbunden ist. „Wir haben uns immer für eine Zweitwohnsitzabgabe nach Kärntner Vorbild ausgesprochen. Das wäre nicht nur günstiger, sondern auch treffsicherer.“

In Richtung seines Bürgermeisterkollegen Georg Willi hält Dornauer abschließend fest: "Er hat sich 2019 populistisch für das Wohnen ins Zeug gelegt - etwa in Sachen Grundsteuer. Während den monatelangen Regierungsverhandlungen zwischen ÖVP und Grünen auf Bundesebene hat man kein Wort mehr gehört. Ohne Leidenschaft lassen sich keine Verbesserungen für die Tiroler Bevölkerung erzielen. Leistbares Wohnen in Tirol ist nur der SPÖ ein echtes Anliegen."

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