Blanik: „Problem Wohnen geht uns alle etwas an.“

Denkanstöße durch Plattformen wie dem Innsbrucker Kreis willkommen

Immer mehr Tirolerinnen und Tiroler tun sich schwer damit, leistbaren Wohnraum für sich und ihre Familien zu finden. Die Lage am Tiroler Wohnmarkt spitzt sich immer weiter zu. Dieses Problem muss mit höchster Priorität angegangen werden. Geht man nach den Aussagen im Zuge der vergangenen Wahlkämpfe, dann herrscht darüber in der Landespolitik Konsens. „Nur in der Umsetzung wird klar, dass manchen Parteien nach den jüngsten Urnengängen die Leidenschaft für leistbares Wohnen offenbar abhandengekommen ist“, kritisiert Elisabeth Blanik, Vorsitzende der neuen SPÖ Tirol.

Sie begrüßt, dass immer öfter Plattformen wie der Innsbruck Kreis in Positionspapieren Denkanstöße zur Lösung des Wohnproblems liefern: „Es geht um die Lösung eines gesamtgesellschaftlichen Problems, jeder Beitrag ist willkommen und schärft das Problembewusstsein im Land.“ Die konkreten Vorschläge des Innsbrucker Kreises geht man in der Sozialdemokratie freilich nicht alle mit. Gemeindefusionen soll es nur freiwillig geben: „Wir setzen auf die verstärkte Zusammenarbeit der Gemeinden, eine echte Aufwertung der Planungsverbände und zweckmäßigen Synergien, die durch gemeinsame Verwaltungseinheiten geschaffen werden können. Gewünschte Gemeindezusammenlegungen, initiiert von den jeweiligen GemeinderätInnen, sollen vom Land Tirol professionell begleitet und finanziell unterstützt werden“, erklärt Blanik.

Die Kommunen seien zu aktiver Wohnbaupolitik und zur Anwendung aller Raumordnungs-Instrumente angehalten. „Auch unsere Gemeinden müssen ihren Beitrag zu günstigem Wohnen in Tirol leisten. Die Instrumente gibt es bereits, wir müssen sie nur spielen“, so Blanik, die für ein stärkeres Problembewusstsein in den Gemeindestuben wirbt.

Abschließend erklärt Blanik: „Zwingende Rückwidmungen nach zehn Jahren ohne Bautätigkeit sind ganz in unserem Sinne. Der Spekulation mit dem Grundrecht Wohnen muss ein Riegel vorgeschoben werden.“

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