Blanik: „NEIN! zu solchem Gedankengut.“

Nach Nazi-Verharmlosung in Tirol heute-Bericht: Abwerzger muss persönliche Konsequenzen ziehen.

Ein 86-jähriger Mann berichtet auf der Wahlkampftour der Tiroler FPÖ von seiner Zeit in der Hitlerjugend, wo noch Zucht und Ordnung herrschte. Dann beschwert er sich darüber, dass man „stinkende Juden“ nicht mehr sagen dürfe, ohne gleich als Nazi bezeichnet zu werden. Markus Abwerzger, blauer Spitzenkandidat für die anstehenden Landtagswahlen, nickt offenbar zustimmend. „Was da gestern im ORF zu sehen war, disqualifiziert Herrn Abwerzger für jedes politische Amt“, stellt Elisabeth Blanik, Vorsitzende der neuen SPÖ Tirol, klar: „Im Bund, in Niederösterreich und jetzt in Tirol: Mit der FPÖ werden Inhalte und Geisteshaltungen salonfähig, die hart an der Grenze zur Wiederbetätigung liegen und in unserer Gesellschaft schon lange keinen Platz mehr haben. Wer Verantwortung für Tirol übernehmen möchte, der lässt Antisemitismus und Rechtsradikalismus keine Sekunde Raum. Gegen dieses Gedankengut muss man aufstehen und NEIN! sagen. Nicht zustimmend nicken und beschwichtigen. „Soll man nicht sagen“ reicht da nicht.“

Es stünde Herrn Abwerzger gut zu Gesicht, rasch die persönlichen Konsequenzen zu ziehen, so Blanik, die betont: „Jeder und jede Einzelne in unserem wunderschönen Bundesland ist gefordert, alles zu unternehmen, um ein Erstarken solchen Gedankengutes bei den kommenden Landtagswahlen zu verhindern. Die neue SPÖ Tirol ist sich ihrer Verantwortung für unser Land jedenfalls bewusst. Wir wollen am 25. Februar stärker werden und sicherstellen, dass es zu keiner blauen Regierungsbeteiligung kommt. Das würde Tirol zurück in die Vergangenheit katapultieren. Unser Land braucht Frische, keinen braunen Mief.“

 

 

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