Achenseebahn: Aufatmen für Region und MitarbeiterInnen.

Die neue SPÖ Tirol hat sich schon im Sommer 2018 für den Erhalt der Achenseebahn als öffentliches Verkehrsmittel und touristisches Angebot stark gemacht. Gemeinsam mit der FPÖ brachte man im Herbst einen Dringlichkeitsantrag in den Tiroler Landtag ein. Ziel: Mit einer Soforthilfe von 1,2 Millionen Euro hätte die Landesregierung der Achenseebahn AG für das heurige und kommende Jahr – jeweils 600.000 Euro - unter die Arme greifen sollen.

Dem Antrag, der in seiner Begründung auch auf die Ursachen für die schwierige finanzielle Situation der Bahn eingeht, etwa die plötzliche Streichung von MIP- Mitteln (mittelfristiges Investitionsprogramm für Privatbahnen), wurde seitens der ÖVP und den Grünen eine dringliche Behandlung zunächst verweigert, nun wird die SP-Forderung aber umgesetzt.

„Der Rettungsanker kommt. Die MitarbeiterInnen der Achenseebahn AG und die Region Achensee atmen auf“, weiß SP-Verkehrssprecher Philip Wohlgemuth: „Die Achenseebahn ist als öffentliches Verkehrsmittel für Jenbach und die Achensee-Region sowie für das touristische Angebot vor Ort unverzichtbar und muss auch in Zukunft erhalten bleiben. Die Achenseebahn fährt ohne Subventionen im Absatzbereich und beschäftigt rund 20 Arbeitnehmerinnen, die von einer Kündigung betroffen gewesen wären.“

Klar sei nun aber, dass es ein langfristig gedachtes Konzept für die künftige Entwicklung der Bahn brauche: „Dabei muss auch das Potenzial einer Elektrifizierung der Bahn zentralen Stellenwert einnehmen“, fordert Wohlgemuth. Geht es nach der SPÖ sollen in der dafür zuständigen Arbeitsgruppe des Landes VertreterInnen aller Landtagsklubs sitzen.

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